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Nutzungsrecht
(Lizenz) ist das vom Urheber eingeräumte Recht, das Werk auf einzelne oder alle Nutzungsarten zu nutzen. Davon macht der Urheber Gebrauch, wenn er nicht willens oder in der Lage ist, seine Verwertungsrechte selbst zu nutzen (z.B. durch Verbreitung, Ausstellung, Aufführung). N. können auf zwei Wegen eingeräumt werden: 1. zur Wahrnehmung, d.h. wenn der Erwerber (z.B. ein Bühnenvertrieb, die GEMA) das Werk nicht selbst verwertet, sondern mit Zustimmung des Urhebers auf andere weiterüberträgt (sog. Wahrnehmungsvertrag, § 34 UrhG), 2. zur unmittelbaren Nutzung durch den Erwerber (z.B. räumt der Autor dem Verleger das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht ein); hierbei unterscheidet man das einfache N. (einfache Lizenz), wenn der Erwerber das Werk auf die bestimmte ihm erlaubte Art neben dem Urheber oder anderen Nutzungsberechtigten nutzen darf (§ 31 II UrhG), und das ausschließliche N. (ausschließliche Lizenz), wenn der Erwerber das Werk unter Ausschluss von anderen Personen - auch des Urhebers - auf die ihm erlaubte Art nutzen und selbst einfache N. einräumen darf (§ 31 III UrhG). Die Einräumung eines N. kann räumlich, zeitlich oder inhaltlich beschränkt werden (§ 32 UrhG). Die Weiterübertragung des N. bedarf der Zustimmung des Urhebers, die grundsätzlich zu erteilen ist. Erweist sich, daß die vom Erwerber des N. dem Urheber gewährte Gegenleistung zu den Erträgnissen in grobem Missverhältnis steht, so kann der Urheber eine angemessene Beteiligung verlangen (§ 36 UrhG). Ein Rückrufrecht steht dem Urheber zu, wenn der ausschließlich Nutzungsberechtigte das Recht nicht oder unzureichend nutzt und dadurch berechtigte Interessen des Urhebers erheblich verletzt, ferner wenn das Werk (z.B. die in einem Schriftwerk vertretenen Anschauungen) nicht mehr der Überzeugung des Urhebers entspricht und ihm deshalb die Verwertung nicht mehr zugemutet werden kann (näher §§ 41, 42 UrhG).

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Letzte Aktualisierung am: 12.05.2002