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| Qualitätszirkel |
| Freiwillige Treffs von
Mitarbeitern in einer formalen, d. h. nicht spontan organisierten Gruppe, um durch
Erfahrungsaustausch und Ideenproduktion die technische, soziale oder Verfahrens-Qualität
der Gütererstellung an ihren Arbeitsplätzen zu verbessern. Typische Fragestellungen sind
neben der Verringerung von Ausschuss und der Fehlerquoten (Qualität der Produkte)
Probleme der Arbeitsgeschwindigkeit. Durch die Einbeziehung der Mitarbeiter in die Planung
des Arbeitsprozesses kann die Motivation der Arbeiter durch ein günstiges Gruppen- und
Betriebsklima gesteigert werden. Neben den Zeit- und Kostenüberlegungen für die
Durchführung von Qualitätszirkeln sind die soziologisch bekannten Probleme des
Gruppenzwanges zu beachten. Qualitätszirkel fanden Anfang der fünfziger Jahre zuerst in
Japan Anwendung, was durch das dortige ausgeprägte Gruppen- und Familienbewusstsein zu
erklären ist. In den sechziger Jahren wurden Qualitätszirkel auch in den USA und erst in
den achtziger Jahren in Deutschland eingeführt. Das Konzept der Qualitätszirkel ist
abzugrenzen von den Teilautonomen Gruppen, der Lernstatt und den Werkstattzirkeln. |
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