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Ausgleichszahlungen, Bereich Erbschaft

Mit dem Tod einer natürlichen Person geht deren Vermögen als Ganzes auf den Alleinerben oder mehrere Erben über (§ 1922 BGB ). Diese sog. Gesamtrechtsnachfolge, die auch als Universalsukzession bezeichnet wird, bedeutet den Übergang aller vererblichen Rechte und Verbindlichkeiten auf den Alleinerben bzw. alle Miterben. Letztere werden als Gesamthandsgemeinschaft Träger aller Nachlassrechte und Verbindlichkeiten: Der gesamte Nachlass geht ungeteilt auf die Erbengemeinschaft über, er wird gemeinschaftliches Vermögen, sog. Gesamthandsvermögen (§ 2032 BGB ). Bei einer Mehrheit von Erben erlangt der einzelne Miterbe keine Teilrechte an den einzelnen Nachlassgegenständen, wohl aber einen Anteil am Nachlass insgesamt. Das Gesetz bezeichnet diesen Anteil als Erbteil (§ 1922 Abs. 2 BGB). 

Die Erbengemeinschaft ist nach dem Gesetz keine Dauergemeinschaft, sondern nur zur Abwicklung und Verteilung des Nachlasses geschaffen. Jeder Miterbe kann jederzeit die Auseinandersetzung verlangen, soweit nicht ausnahmsweise etwas anderes gilt (§ 2042 Abs. 1 BGB). Die Erbengemeinschaft wird dann durch die Auseinandersetzung aufgelöst. Die Erbauseinandersetzung kann in der Weise erfolgen, dass die Nachlassgegenstände veräußert , die Nachlassverbindlichkeiten berichtigt werden und der verbleibende Überschuss nach dem Verhältnis der Erbteile auf die Miterben verteilt wird. Der Nachlass kann auch in Natur geteilt werden, sog. Realteilung . Die Erbengemeinschaft kann schließlich dadurch beendet werden, dass zum Zweck der Auseinandersetzung alle Miterbenanteile auf einen Miterben gegen Abfindung der übrigen Miterben übertragen werden. 

Bei Erbauseinandersetzungen kommt es zwischen den Erben häufig zu Ausgleichszahlungen, z.B. weil ein Erbe - bezogen auf seinen nach Verkehrswerten ermittelten Auseinandersetzungsanspruch - mehr Vermögen und der andere Erbe weniger Vermögen erhält als ihm zusteht. Die steuerlichen Folgen, die derartige Erbausgleichszahlungen auslösen, werden nachfolgend dargestellt. 

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Letzte Aktualisierung am: 11.05.2002