E-Commerce Hosting: Die 3 wichtigsten Faktoren bei der Wahl des richtigen Hostings

Wichtige Faktoren im E-Commerce beim Hosting

Als Betreiber eines Onlineshops wird man wissen, wie wichtig gute Technik ist. Wenn Server nicht oder nur unzuverlässig laufen, ist das in einer permanent erreichbaren und schnell agierenden Internetwelt ein echtes Problem. Damit man die getroffene Webhoster-Wahl nicht bereut, ist es gut die wichtigsten Faktoren zu kennen.

Welcher Hoster soll es werden? Eine schwierige Wahl, vor allem für Seiten im E-Commerce. Denn während der Bäcker um die Ecke nur verärgert ist, wenn seine Website nicht erreichbar ist, verliert der Onlineshop währenddessen Umsätze und sogar komplett Kunden.

Es gibt viele passende Anbieter für Onlineshops und noch mehr Tarife, die das Herausfiltern eines passenden Angebots erschweren. Um hier etwas Klarheit zu schaffen, werden im Folgenden die Themen Datenschutz, Performance und effiziente Funktionen betrachtet. Letztendlich wird auch erklärt, warum ein Testzeitraum Sinn macht.

Wie wichtig Datenschutz für Onlineshop-Betreiber sein sollte

Auch wenn das Thema Datenschutz in den letzten Jahren für alle Websitebetreiber an Wert gewonnen hat, sind es die Onlineshop-Betreiber, die sich im Besonderen mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Wo z.B. der Betreiber einer Webpräsenz eines Unternehmens vielleicht die E-Mail-Adressen bei Newsletteranmeldungen sichert, sonst aber wenig Daten auf der Website sammelt, sieht es bei Onlineshops anders aus. Hier sind es unter anderem Zahlungsinformationen, E-Mail-Adressen aber auch Wohnadressen. Darauf zu verzichten ist unmöglich. Denn Onlineshops brauchen diese Daten für den Alltag tatsächlich.

Wie genau Datenschutzanforderungen umgesetzt werden, liegt maßgeblich an dem Betreiber des Onlineshops. Doch auch der Webhoster kann darauf Einfluss nehmen. Das tut er unter anderem mit der Wahl des Serverstandorts. Ist das Rechenzentrum außerhalb Deutschlands, können dort andere Gesetze gelten als hierzulande. Das wiederum hat Einfluss darauf, wie mit den Daten umgegangen wird bzw. umgegangen werden muss.

Je stärker die Grenzen und Bestimmungen rund um das Thema Datenschutz werden, umso wichtiger könnte die Frage nach dem Standort der Daten noch in den kommenden Jahren werden. Es könnte daher Sinn machen schon heute bewusst einen Webhoster vorzuziehen, der sein Rechenzentrum und damit die Server für Kundenwebsites, in Deutschland positioniert hat.

Performance: Niedrige Ladezeiten und hohe Erreichbarkeit

Es gibt diverse Studien, die die Ungeduld von Online-Käufern unter Beweis stellen. Schon leicht höhere Ladezeiten können dazu führen, dass eine Website verlassen und dafür eine andere aufgerufen wird. Warum nicht alle Websites minimale Ladezeiten haben, ist schnell erklärt: Es sind viele und teilweise komplexe Faktoren, die darauf Einfluss haben. Es kann etwas simples wie die Größe von Artikelbildern sein, es können Tools zur Analyse von Besucherzahlen, Erweiterungen und die Bauweise des Designs sein. Hinzu kommen Caching-Funktionen und mehr, die, je nach Konfiguration, die Ladezeit stark senken können.

Daneben spielt aber natürlich auch der Webhoster eine Rolle. Denn seine Anbindung und die zur Verfügung gestellte Hardware kann das Abrufen der Website verlangsamen – oder stark fördern. Es lohnt daher auch hier genauer anzusehen. Unabhängige Vergleichsportale oder News-Seiten können dabei helfen, indem sie mit Tests Ladezeiten vergleichen.

Schlimmer als lange Ladezeiten, ist gar keine Erreichbarkeit. Um zu prüfen, wie häufig es zu Problemen bei einem Webhoster kommt, hilft ein Blick auf Bewertungsplattformen. Dort erklären Kunden, wie häufig sie mit Ausfällen zu kämpfen haben. Ebenfalls einen Blick wert sind die AGBs des jeweiligen Webhosters. Dort könnte man eine Garantie für die Erreichbarkeit der Server entdecken.

Zeitsparende Workflows für effizienteres Arbeiten

In dem letzten Faktor geht es um Ansätze, die effizienteres Arbeiten ermöglichen. Sie zu beschreiben fällt schwer. Denn jeder Websitebetreiber oder Administrator wird unterschiedliche Workflows rund um Backups, Updates, das Einspielen von neuen Funktionen oder Bugfixes und mehr haben. Webhoster sind bei diesen Themen eine Hilfe, indem sie mit passenden Tools nicht nur Zeit einsparen, sondern auch Komplikationen verhindern.

Ergänzend dazu sollte der Support mit betrachtet werden. Denn auch er wird, wenn es um effektives Arbeiten an der Website geht, aktiv. So kann es Rückfragen zu Funktionen, Sonderkonfigurationen, Updates für Software oder das Finden und Entfernen von Malware gehen. Wenn der Support erst in einigen Tagen auf eine E-Mail antwortet, der Telefonsupport mindestens 15 Minuten Wartezeit benötigt (um dann doch um eine E-Mail zu bitten), sorgt das nicht nur für Frust, sondern kostet bei einem Onlineshop häufig auch Geld.

Gut zum Kennenlernen: Testpakete

Sich für ein Hosting-Paket zu entscheiden, bedeutet in der Regel eine längere Bindung. Es ist vergleichbar mit einer Mietwohnung. Diese kann zwar schneller gewechselt werden als eine Eigentumswohnung, dennoch bedeutet ein Umzug einiges an Aufwand und Störung des Alltags. Was in Mietwohnungen nur schwer geht, erlauben aber viele Webhoster: Hosting-Pakete zu testen.

Ein Testzeitraum, ob er nun eine Woche, 14 Tage oder einen Monat dauert, vermittelt ein gutes Gesamtbild. Er kann auch genutzt werden, um eine Kopie des Onlineshops umzuziehen und damit die Performance zu testen. An dieser Kopie lassen sich dann auch Funktionen rund um Backup, Updates und mehr ausprobieren.

Ein passendes Hosting für Onlineshops zeichnet sich durch viele Faktoren aus. Die genannten sind wichtig, doch kommen noch einige weitere dazu. Letztendlich wird es die Summe aller sein, die die finale Entscheidung formen. Der Testzeitraum kann dafür eine wertvolle Hilfe sein.

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