Abbildtheorie

vertritt die Auffassung, daß die menschlichen Sinne die
uns umgebende Wirklichkeit (Realität) im großen und ganzen zutreffend wiedergeben. Vor
uns ist demnach eine unbestreitbare Wirklichkeit, die wir unmittelbar erkennen können,
weil sich unsere Sinne (Auge, Ohr, Tastgefühl, Geschmack, Geruchssinn) in der tätigen
Auseinandersetzung mit der objektiven Wirklichkeit erst entwickelt haben, ihr also
entsprechen müssen. Diese – zunächst selbstverständlich erscheinende – Auffassung kann
mit der Begründung bestritten werden, daß die über die
Sinne vom Gehirn auf eine vorbestimmte Art verarbeitet wird: Wir fühlen, daß etwas
"hart" ist; darüber hinaus "wissen" wir nicht, ob es etwas wie
"Härte" (eines Stoffes) gibt. Für den "Tagesgebrauch" gilt noch die geht heute
davon aus, daß Erkennen kein Abbilden einer unabhängigen Wirklichkeit ist, sondern
Erzeugen von Verhalten, das die des Systems
aufrechterhält.

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