Die Unternehmensplanung – das große Ganze

Die Unternehmensplanung - das große Ganze

Gemäß der Definition von Erich Gutenberg (1897-1984) ist „…Planung die gedankliche Vorwegnahme zukünftigen Handelns…“

In der Vergangenheit reichte häufig eine an Kenngrößen orientierte Zielvorgabe, wie 15prozentige Umsatzsteigerung im nächsten Jahr oder 8 Prozent Umsatzrendite aus. Heutzutage finden sich Unternehmer und -innen jedoch in einer geänderten Situation wieder.

Eigen- und Fremdkapitalgeber, und hier vor allem Banken und Sparkassen, bestehen auf fundierten Wirtschaftsinformationen. Die Betrachtung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist vergangenheitsorientiert und wird nur noch als als Zusatzinformation herangezogen. Durch Basel II werden zukünftig Banken und Sparkassen quasi verpflichtet diese Informationen nach vorgegebenen Rastern einzuholen.

Für erfolgreiche Verhandlungen ist also entscheidend, dass Sie die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens gegenüber den Kapitalgebern plausibel kommunizieren können. Das geeignete Instrument dafür ist ein Unternehmenskonzept (auch Business-Plan genannt). Die Daten und Fakten für diesen Plan gewinnen Sie u.a. durch die Unternehmensplanung.

Nicht nur Kapitalgeber verlangen solche Planungen – auch der Gesetzgeber verpflichtet Sie, Ihre Zahlungsfähigkeit laufend zu überwachen. Die Standardinstrumente Bilanz und GuV aber auch die monatlichen Betriebswirtschaftlichen Auswertungen helfen Ihnen hier nur bedingt.  Das eindeutig bessere Hilfsmittel ist der Finanzplan und dieser ist Teil des Business-Plans.

Sie sehen, eine fundierte und kontinuierliche Unternehmensplanung hilft Ihnen bei vielerlei Anlässen und sorgt dafür, dass Sie und Ihr Unternehmen auf Kurs bleiben.

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