Quotenkonsolidierung

Ansätze des Öko-Institutes in Freiburg, die neben der weiteren Humanisierung der Arbeit eine Bewertung von Ressourcen in einer Ökobilanz fordern und die Herstellung von Wegwerfgütern oder ressourcenverschwendenden Gütern als Unternehmensziele ausschließen wollen. Der Öko-Gedanke kann so von der Personaleinstellung (homo öcologicus versus homo oeconomicus, bei der Konzeption entsprechender Produkte (Konzentrat statt Verdünnung), bei der Bilanzierung aller Rohstoffe und Belastungen (Ökobilanz), bei der schonenden Logistik (Schiene statt Straße), beim Sicherheitsmanagement (Schutz für Arbeiter) bis hin zur Technologiefolgenabschätzung gehen. Organisatorisch drückt sich ein derartiges Anliegen evtl. in der Einführung eines Umweltschutzbeauftragten oder einer „Ethikabteilung“, welche die sozialen Belange der Arbeitnehmer vertritt, aus. Diese neuen Überlegungen sind nicht erst seit der Umweltkonferenz von Rio (Brasilien) 1992 und Berlin 1997 bekannt, sondern werden in Betrieben seit längerem diskutiert.

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