
Deutsche Startups haben es in unserer schnelllebigen, hochdigitalisierten Welt immer schwerer. Gerade im Fundraising ist die Konkurrenz groß und die meisten Neustarter scheitern schlussendlich an der Finanzierung. Wer sich durchsetzen will, muss überzeugen, und das geht nicht mehr mit digitalen Pitches.
Startup-Finanzierung Deutschland
Deutsche Startup-Unternehmen erhielten 2024 insgesamt 7,4 Milliarden Euro an Venture-Capital-Finanzierungen, eine Steigerung von 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei hat München den bisherigen Platzhirsch Berlin überholt: 33 % der Gesamtfinanzierungen flossen in Bayerns Deep-Tech-Hauptstadt.
Doch bisher sind lediglich 579 Millionen Dollar im Januar 2026 geflossen. Ein Rückgang von fast 24 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Kapitalgeber werden immer selektiver in ihrer Auswahl. Um aktive Venture Capitals wie HV Capital, Earlybird, Lakestar oder Cherry Ventures zu überzeugen, sind die Qualität und Präsentation des Pitches wichtiger als je zuvor.
Das Problem: Alle pitchen digital
Investoren erhalten täglich Pitches. Wöchentlich sind es Hunderte von Decks, die als PDF, Notion-Link oder Google-Slide-Show in ihre E-Mail-Postfächer flattern. Mit den meisten beschäftigen sie sich nicht länger als dreißig Sekunden, bevor sie in Vergessenheit geraten.
Wie also diese Routine durchbrechen? Im Grunde ganz einfach: mit einem gedruckten Pitch-Deck. Dieser liegt physisch auf dem Schreibtisch, wird in die Hand genommen, durchgeblättert. Bei persönlichen Gesprächen auf Messen, Demo-Days oder bei einem Investorendinner strahlt die physische Broschüre Qualität und Professionalität aus. Dazu bleibt sie im Gedächtnis. Studien belegen, dass gedruckte Informationen 25–30 % besser in Erinnerung bleiben als digitale.
Die richtige Gestaltung der Investment-Broschüre
Eine gedruckte Broschüre muss mindestens die gleiche visuelle Qualität haben wie die digitale Bildschirmvariante. Ein klares Layout, professionelle, aufeinander abgestimmte Typografie und eine konsistente, das Unternehmen widerspiegelnde Farbwahl sind ein Muss. Der Druck erfolgt im A4-Hochformat mit Klammerheft oder Ringbindung. Der Umschlag sollte eine Papierstärke von 200 g/m², das Innenleben von 135 g/m² haben und matt laminiert sein. 10–20 Exemplare sind ausreichend für eine Funding-Runde.
Vom Inhalt her sollte der Umfang 12–16 Seiten nicht überschreiten. Fokus sollte auf das Wesentliche gelegt werden:
- Aussagekräftige Executive Summary
- Übersichtliche Problem-Lösungs-Darstellung
- Geschäftsmodell sowie Marktinformationen wie Größe und Traction
- Team
- Finanzplanung
Auf der Rückseite der Broschüre macht sich außerdem ein QR-Code zum vollständigen Datensatz und ausführlichen Informationen oder zum Calendly für eine Folgeterminvereinbarung gut.
Broschüren drucken online
Wer nicht bereit ist, in ein hochwertiges Design und eine entsprechende Druckqualität zu investieren, muss nicht erwarten, dass VCs bereit sind, ihr Geld zu investieren. Mit Dienstleistern wie HelloPrint kann man schnell und unkompliziert in Profi-Qualität auch schon eine einzelne Broschüre drucken lassen. Mit dem kostenlosen Daten-Check vor dem Druck und einer deutschlandweiten Lieferung innerhalb weniger Tage steht dem Fundraising nichts mehr im Wege.
Tipp vom Profi: Direkt 20 Exemplare für die nächste Fundraising-Runde bestellen. Die Kosten sind geringer als bei einem Geschäftsessen, doch die Wirkung ist unvergleichlich höher.
Seriosität durch gedrucktes Pitch-Deck
Im Pitch-Meeting zählt jedes Detail. Mit einem gedruckten Deck auf dem Tisch macht man deutlich, dass man es wirklich ernst meint. Man zeigt, dass man in die eigene Vorstellung investiert. Für Startups in der Kapitalbeschaffung sind Broschüren kein Luxus, sondern ein strategisches Werkzeug, das man beherrschen muss.

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