Unternehmensstandort: Optimale Gestaltung von Geschäftsgebäuden

Geschäftsgebäude

Wenn Sie mit Ihrem Startup erfolgreich durchgestartet sind, kommt irgendwann auch einmal der Wunsch nach einer eigenen, größeren Niederlassung auf. Entweder übernehmen Sie hierzu ein bestehendes Objekt oder Sie sind so erfolgreich, dass Sie sich an einem individuellen Standort mit einem Neubau niederlassen können. In vielen Fällen greifen Unternehmer aber auch auf bestehende Mietobjekte zurück. Falls Sie eine Gebrauchtimmobilie übernehmen oder gar einen Neubau planen, kommt es natürlich auch auf eine optimale Gestaltung an.

Einbindung in die Umgebung muss stimmen

Gewerbeimmobilien stellen im Gegensatz zu Wohnimmobilien eine Besonderheit dar. Sie dürfen nicht überall errichtet werden. Zunächst spricht man hier von einer bauordnungsrechtlichen Eingliederung. Als Unternehmer müssen Sie sich an den behördlichen Flächennutzungsplan, den Bebauungsplan, eine richtige Grundstücksausnutzung, an die Gestaltungssatzung und in seltenen Fällen auch an den Denkmalschutz richten. Speziell für größere Geschäftsgebäude werden in vielen Gemeinden auch ausgewiesene Gewerbegebiete ausgewiesen. Ausnahmen kann es geben, wenn ein Geschäftshaus in der Innenstadt errichtet werden soll.

Nicht unwichtig ist auch die technische Einbindung solcher Gebäude. Hier sollte berücksichtigt werden, ob durch einen Neubau ggf. ein Nachbargrundstück beeinträchtigt wird. Die meisten Gewerbeimmobilien sind schlicht und modern gehalten. Dabei darf die ästhetische Eingliederung nicht vergessen werden. Bei der Gebäudeplanung sollte auf die umliegenden Baukörper Rücksicht genommen werden. Einfacher haben es hier Unternehmer, die eine Bestandsimmobilie übernehmen.

Das äußere Erscheinungsbild ist wichtig

Gewerbeimmobilien sollen in erster Linie zweckmäßig sein. Auch wenn viele Unternehmer zunächst nicht daran denken, dass auch das äußere Erscheinungsbild wichtig ist, muss angeführt werden, dass mit einer aussagekräftigen Architektur natürlich auch Besucher und Kunden angesprochen werden. Das Unternehmen stellt quasi etwas dar. Nicht umsonst errichten zum Beispiel Banken und Sparkassen ansprechende Bürogebäude bis hin zu wahren Glaspalästen. Letztlich kommt es natürlich auch auf die Zielgruppe an. Ein häufiger Kundenbesuch soll für diesen natürlich ein Erlebnis darstellen. Nur so bleibt auch das Unternehmen in angenehmer Erinnerung.

Neben dem Gebäude selbst spielen ausreichend Parkplätze, attraktive Grünflächen und natürlich ein behindertengerechter Zugang eine große Rolle. Die Gebäudefront sollte auf die Art des Unternehmens hinweisen. Bei reinen Bürokomplexen sorgen ein großer Eingangsbereich und eine eindrucksvolle Fassade in aller Regel bei den Besuchern für großen Zuspruch. Sehr beliebt sind riesige Glasfronten. Diese sorgen nicht nur in den Büros für ausreichenden Lichteinfall, sondern lassen die Fassade von anderen Gebäuden optisch abstechen. Im Zuge einer technischen Gebäudeplanung ist jedoch auf eine hohe Energieeffizienz zu achten. Ebenso dürfen wichtige Belüftungstechniken und eine ausreichende Beschattung durch starke Sonneneinstrahlung nicht vergessen werden. In Bezug auf diese großen Glasfronten sollten Unternehmer sich an ein Fachunternehmen wenden, welches ihnen hochwertiges Fassaden- und Brandschutzglas anbieten kann.

Worauf kommt es noch bei einer Gebäudeausstattung an?

Wie zuvor erwähnt, sollten Sie großes Augenmerk auf eine technische Gebäudeausstattung legen. Hierbei geht es um den Energieverbrauch sowie um die optimale Nutzungsmöglichkeit. Architekten sorgen sich beim Neubau um die Wasser-, Abwasser- und Gasanlagen, aber auch um die richtige Ausstattung zur Wärmeversorgung, Belüftungstechnik sowie einer möglichen Gebäudeautomation. Es handelt sich hierbei um eine bedarfsorientierte Planung, die sich unter anderem an den Nutzungszweck orientiert. Hier müssen auch die arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben für die eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen berücksichtigt werden. Neben ausreichend großen Büroräumen dürfen die möglichen Fluchtwege nicht vergessen werden. Stellen Sie sich selbst die Frage, ob Sie lieber Einzelbüros oder Großraumbüros benötigen. Zu einer Gebäudeausstattung gehört natürlich auch die IT-Ausstattung, mit der Ihr Unternehmen erst handlungsfähig wird.

Wegen steigender Energiepreise ist es wichtig, auf nachhaltige und energieeffiziente Anlagen zu setzen. Hier können Sie auf zahlreiche Fachunternehmen zurückgreifen. Auch bei Bestandsimmobilien können Sie durch Erneuerung von Heizungs- und Klimaanlagen über die Zeit viel Energiekosten einsparen. Zur Gebäudeausstattung gehört natürlich auch das Mobiliar, welches nicht nur auf eine lange Haltbarkeit, sondern auch auf hohe Ergonomie ausgerichtet sein muss.

Die Gebäudeplanung hängt vom Nutzungszweck ab

Bei einer Planung von Gewerbeimmobilien darf der Nutzungszweck nicht außerachtgelassen werden. Verständlicherweise bedürfen Geschäftshäuser mit hohem Publikumsverkehr andere Anforderungen als reine Bürogebäude, in denen so gut wie keine Besucher zu erwarten sind. Geschäftsgebäude, in denen zum Beispiel Waren verkauft werden, benötigen große Verkaufsräume, die ansprechend für den Kunden einzurichten sind. Schließlich soll der Kunde hier ein Einkaufserlebnis erhalten und viel kaufen. Dennoch sollten an wichtigen Knotenpunkten Informationsstellen und auch Kassenbereiche erkennbar sein. Die Kundenströme sind so zu koordinieren, dass nach Möglichkeit keine großen Behinderungen zu erwarten sind. Breite Hauptgänge, Rolltreppen und Fahrstühle sollen die Kunden in die gewünschten Bereiche geleiten.

Anders sieht es zum Beispiel in einem Versicherungsgebäude aus. Hier wird vornehmlich Schreibtischarbeit verrichtet. Nach Möglichkeit soll der Kundenverkehr in der unteren Etage verlaufen, sodass hier entsprechende Kundenbüros einzurichten sind. Für die alltägliche Arbeit sorgen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den oberen Etagen. Auch hier sollten die Besucher einen erleichterten Zugang erhalten. Bestenfalls wird nahe des Eingangsbereichs noch eine Information eingerichtet.

Immer häufiger werden Bürogebäude mit einer offenen Bauweise bevorzugt. In der untersten Etage stehen Informationsbereiche zur Verfügung, welche die Besucher zu den gewünschten Mitarbeitern in die ebenerdigen oder auch obenliegenden Büros geleiten. Der Eingangsbereich ist quasi als große Empfangshalle anzusehen. Gläserne Abtrennungen sorgen hier für noch mehr Offenheit. Gerade für Unternehmer ist es am Anfang nicht einfach, die richtige Gebäudeplanung zu finden.

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