5 Praxistipps für die Neukundengewinnung

tipps zur neukundengewinnung

In aller Regel sind es nicht die besten Unternehmen, welche die höchsten Umsätze und Gewinne generieren, sondern diejenigen mit einem durchdachten Marketing und aktiven Verkäufern. Die Neukundengewinnung spielt hier eine wichtige Rolle. Insbesondere für Startups und KMUs ist es recht schwierig, neue Kunden anzusprechen. Die Konkurrenz ist enorm groß. Mit den nachfolgenden Tipps sollen die Möglichkeiten für eine zuverlässige Neukundengewinnung vorgestellt werden.

Wie kann eine Neukundengewinnung funktionieren?

Das Hauptziel für ein Unternehmen ist es, mit möglichst geringem Aufwand und wenig Geld sehr viele Kunden anzusprechen und zu bekommen. Im Business sind Kunden wie Gold zu behandeln. Ohne diese kann ein Unternehmer nichts verdienen und das Unternehmen nicht wachsen.

Eine Neukundengewinnung funktioniert nur, wenn Unternehmen ihr Angebot optimal auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Zielgruppe, sprich der Kunden, ausgerichtet hat. Es geht hierbei nicht alleine um die Vorteile der Artikel und Dienstleistungen. Jeder Unternehmer sollte sich fragen, wie er der jeweiligen Zielgruppe wirklich helfen kann. Wie kann das Produkt vielleicht die Probleme des Kunden lösen? Kann die Dienstleistung den Alltag des Kunden vereinfachen? Insoweit ist es für eine Neukundengewinnung wichtig, dass der Nutzen deutlich kommuniziert wird. Erst wenn dies gelingt, werden sich die Verbraucher an das richtige Unternehmen wenden und nicht an die Konkurrenz.

Eine Neukundengewinnung läuft beispielsweise folgendermaßen ab:

  • Identifizieren der Zielgruppe
  • Aufmerksamkeit wecken
  • Kontakt herstellen
  • Erkennen der Bedürfnisse
  • Kundenbeziehungen aufbauen
  • Angebot entwickeln
  • Anpassen der Bedürfnisse und Werbung
  • Herbeiführen der Kaufentscheidung
  • Abschließend erneut Kundenbeziehung aufbauen

Tipp 1 – Postwerbung

Trotz der fortschreitenden Digitalisierung spielt die Postwerbung für die Neukundengewinnung eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zu digitalen Werbebotschaften lässt sich ein Prospekt wirklich vom Kunden anfassen und durchblättern. Unternehmer sind hier auch auf der sicheren Seite, dass die Postwerbung wirklich zugestellt wird und nicht in einem Spam-Ordner landet, wie es ansonsten bei Emails der Fall ist. Postwerbung wird auch unbewusst wahrgenommen, auch wenn das Prospekt ungeöffnet in den Papierkorb wandert. Unterschieden werden muss zwischen

  • der unadressierten Postwerbung, wie zum Beispiel wöchentliche Werbeprospekte,
  • der teiladressierten Postwerbung, wie zum Beispiel an die Bewohner des Hauses X und
  • die adressierte Postwerbung, die gezielt an den Bewohner gerichtet ist.

Tipp 2 – Printwerbung

Ebenfalls zur Neukundengewinnung eignet sich die Printwerbung in Zeitungen und Zeitschriften. Hierzu gehört auch die große Gruppe von Flyern und Plakaten. Vorteilhaft ist, dass diese Art von Werbung eine hohe Reichweite besitzt. Viele Zeitschriften werden überregional verkauft. Insoweit kommt auch die Printwerbung eines Unternehmens bis an die noch so kleinsten Ortschaften. Über Fachzeitschriften lassen sich hierbei auch spezielle Zielgruppen ansprechen. Ein Unternehmen für Modellbauartikeln wirbt hierfür in Fachzeitschriften für Modellbauer. Je genauer die Zielgruppe angesprochen werden kann, umso effizienter ist die Werbung. Bei einer sehr breiten Zielgruppe ist natürlich mit Streuverlusten zu rechnen.

Tipp 3 – Werbegeschenke

Viele Unternehmen binden Neukunden über Werbegeschenke. So kann eine Bestellung mit einem Geschenk bzw. einer kleinen Aufmerksamkeit verbunden sein. Bei Zeitschriftenabonnements erhalten die Kunden beispielsweise kleine Gadgets, wie zum Beispiel eine Mini-Drohne oder andere Geschenke. Sehr beliebt sind aber auch Umhängetaschen mit Werbeaufdruck. Hier sieht der Kunde einen gewissen Nutzen und wird durch die aufgebrachte Werbebotschaft immer an das Unternehmen erinnert. Positiver Nebeneffekt ist, dass der Kunde gleichzeitig kostenlos Werbung verbreitet.

Tipp 4 – Social Media

In heutiger Zeit gibt es kaum ein Business, welches nicht von Facebook, Instagram, LinkedIn etc. profitiert. Dabei werden hierüber nicht ausschließlich jüngere Kunden angesprochen, sondern vielfach auch älteres Publikum. Social Media ist daher ein wichtiges Marketing-Tool zur Neukundengewinnung, auf welches kein Unternehmen verzichten sollte. Diese neuen Medien sprechen jede Zielgruppe an und ermöglichen gleichzeitig eine einfache und zuverlässige Kommunikation. Soziale Plattformen eignen sich hervorragend dafür, um Inhalte des Unternehmens zu veröffentlichen. Somit lassen sich völlig kostenlos Beziehungen zum Kunden aufbauen. Mithilfe von maßgeschneiderten Internet-Kampagnen können Kunden gewonnen werden. Beispielsweise bietet Facebook hierfür die Möglichkeit an, die Nutzer gezielt nach Alter, Geschlecht, Standort, Einkommen, Interessen und Bildungsstand zu filtern. Unternehmer können somit noch mehr aus ihrem Werbebudget herausholen.

Tipp 5 – Content Marketing

Ebenfalls wichtig für eine Neukundengewinnung ist eine aussagekräftige Webseite. Content Marketing stellt eine Möglichkeit zur Kundenakquise dar und kann auch bestehende Kunden an das Unternehmen binden. Hierzu gehören informative Beiträge, Grafiken, Videos, die der Kunde als Mehrwert ansieht. Kunden möchten sich vor dem Kauf eingehend informieren. Insoweit sollten alle relevanten Themen auf der Webseite zu finden sein. Mit Content Marketing kann sich ein Unternehmen als Experte darstellen und bleibt somit wesentlich besser im Gedächtnis möglicher Kunden. Selbstverständlich muss eine solche Webseite auch regelmäßig gepflegt werden. Nur so sehen die Kunden, dass das Unternehmen mit der Zeit geht und auf neue Veränderungen reagiert.

Lassen sich die Kosten für eine Neukundengewinnung bestimmen?

Im Printbereich werden die anfallenden Werbekosten nach Tausender Kontakt Preis berechnet. Durchschnittlich fallen hierfür 5 Euro pro tausend Kontakte an. Dies bedeutet, dass eine Werbeanzeige, welche in Zeitungen eine Auflage von 30.000 Stück erreicht, etwa 150 Euro kosten würde. Im Online-Bereich wird ähnlich verfahren. Hier geht es jedoch um Cost-per-Klicks. Zu geringen Kosten lassen sich auch hier sehr viele Kunden erreichen.

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