Unternehmensbewertung: Wissenswertes zum Thema im Überblick

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Eine anstehende Unternehmensbewertung kann verschiedene Gründe haben. Die Arbeitsweise der Experten richtet sich dabei stets nach Anlass und Zweck der Bewertung. Erfahren Sie hier mehr zum Thema und über die Arbeit der professionellen Dienstleister.

Anlässe für eine Unternehmensbewertung

Einer der häufigsten Gründe für eine Unternehmensbewertung besteht im Kauf- und Verkauf eines Unternehmens oder von Unternehmensanteilen. Während der Kaufinteressent für das Wunschobjekt oder die Anteile einen möglichst niedrigen Preis zahlen möchte, ist der Verkäufer stets darum bemüht, einen entsprechend hohen Preis zu verlangen. Um hier einen geeigneten Kompromiss zu finden, stehen ausgebildete Experten mit fundierten Kenntnissen zur Verfügung, die den tatsächlichen Wert realistisch ermitteln. Doch bieten professionelle Dienstleister weitaus mehr, als nur Unternehmenstransaktionen. Die Unternehmensberatung Hamburg arbeitet unter anderem in der Funktion als Berater, Schiedsgutachter und Vermittler in unterschiedlichsten Bereichen wie den erbschaftsteuerlichen und gesellschaftsrechtlichen Anlässen, Familiensachen wie Ehescheidungen, Gesellschaftsauseinandersetzungen und mehr.

Die verschiedenen Bewertungsverfahren

Seit den ersten Publikationen zur Unternehmensbewertunglehre im Jahre 1917/1918 durch Eugen Schmalenbach, haben sich die Methoden zur Bewertung weiterentwickelt und werden den Zielen entsprechend angewandt. Eines der wohl gängigsten Verfahren in Deutschland ist die sogenannte Ertragswertmethode. Sie entspricht den Regelungen des HGB und verfolgt das Ziel der Bewertung eines Unternehmens anhand zukünftiger Gewinne mit der Prognose von den etwa kommenden zwei bis fünf Jahren. Andere Verfahren sind zum Beispiel das Substanzwertverfahren, bei dem ermittelt wird, wie viel Vermögen in dem Unternehmen steckt und wie hoch der Gewinn bei einem Verkauf wäre (Liquidationswert) oder wie viel ein Neukauf der entsprechenden Güter kosten würde (Reproduktionswert). Weitere gängige Verfahren sind das Multiplikator- oder Vergleichswertverfahren, die AWH-Methode oder die Discounted-Cash-Flow-Methode.

Werttreiber der Unternehmensbewertung

Es gibt sowohl materielle als auch immaterielle Werttreiber. Zu den wichtigsten Werttreibern gehören die Dienstleistungen und Produkte, denn je einzigartiger sie sind, desto höher fällt auch die Bewertung aus. Daneben spielt die Reputation des Unternehmens eine große Rolle – welchen Ruf genießen die Firma und der Chef bei Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden? Auch die Marktentwicklung ist ein wichtiger Punkt bei der Bewertung. Wie erfolgversprechend und zeitgemäß ist die gebotene Dienstleistung oder das Produkt, könnte eventuell eine Insolvenz drohen? Diese und viele weitere Fragen fließen in die Unternehmensbewertung mit ein. Immaterielle Werttreiber erschweren eine genaue Bewertung, was das Hinzuziehen eines Fachmanns noch sinnvoller macht.

Kooperation mit Profis – weniger Stress für alle Beteiligten

Da die Unternehmensbewertung meist finanzielle Ziele verfolgt, ist die Durchführung und Beratung von Experten besonders ratsam. Denn ein zu geringes Know-how, eine falsche Bewertungsmethode oder fehlende Recherchearbeit können eine Unternehmensbewertung stark beeinflussen und zu ernsthaften Problemen und Einbußen führen. Die Lösung liegt bei einer qualifizierten Person, wie etwa einem gelernten Steuerberater und Wirtschaftsprüfer mit guten wirtschaftlichen Verhältnissen und ohne direkte Abhängigkeit vom Auftraggeber. Eine faire und verlässliche Arbeitsweise durch Profis sollte die Grundlage jeder seriösen Unternehmensbewertung darstellen.

Fazit – Unternehmensbewertung ja oder nein?

Sobald ein Unternehmen in Teilen oder als Ganzes zum Verkauf oder Kauf geplant ist, sowie bei etwaigen Fragen in Bezug auf eine Bilanzierung, einem geplanten Börsengang und vielem mehr ist der Gang zu einem qualifizierten Dienstleister wie einem Wirtschaftsprüfer und Steuerberater besonders sinnvoll.

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